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Kleine Seilkunde

Die meisten der Käufer hier wissen welches Seil oder welche Seile Sie benötigen, aber für die "Neueinsteiger" hier ein paar Infos :

SEILDEHNUNG :

Die Seildehnung ist eine wichtige Größe um die Eigenschaften eines Seiles zu beschreiben. Es unterschieden zwischen

  • Gebrauchsdehnung
  • Fangstoßdehnung

Laut EN 862 darf die Gebrauchsdehung betragen

  • bei Einfachseilen max 10%
  • bei Zwllingsseile max 10%
  • bei Halbseile max 12%

Die Fangstoßdehnung liegt bei modernen Kletterseilen zwischen 28% und 35%

SEILTYPEN :

Kletterseile werden nach ihrer Gebrauchsdehnung unterschieden in dynamische Seile (Dehnung um 8 Prozent) und halbstatische Seile (Dehnung zwischen 2 und 5 Prozent)

DYNAMISCHE SEILE :

Aufgrund ihrer Dehnbarkeit können dynamische Seile (EN 892) Sturzenergie aufnehmen und dadurch den auf den Kletterer wirkenden Fangstoß auf ein für den menschlichen Körper erträgliches Maß reduzieren. Sie werden beim Sportklettern und beim alpinen Klettern verwendet. Es gibt drei Arten dynamischer Seile

  1. Einfachseil - In der Kletterhalle und im Klettergarten kommen Einfachseile zum Einsatz, deren Durchmesser zwischen 8,9 und 11 mm liegt
  2. Zwillingsseil - Zwillingsseile (⌀ 7–8 mm) kommen nur im doppelten Strang zum Einsatz. Sie werden verwendet, wenn man lange Routen mit guten Zwischensicherungspunkten klettert und danach über diese auch wieder abseilt
  3. Halbseil - Halbseile (⌀ 8–9 mm), auch Doppelseil genannt, können zum gleichzeitigen Sichern von zwei Nachsteigern verwendet werden, wobei ein Strang je Nachsteiger genutzt wird

STATIKSEILE :

Statikseile (EN 1891, ⌀ 8,5–16 mm, auch: Speleoseile) haben im Vergleich zu dynamischen Seilen eine geringere Gebrauchsdehnung von maximal fünf Prozent

Die gegenüber den dynamischen Seilen geringere Dehnung verbessert ihre Handhabung als Fixseil. Daher finden sie beim Canyoning oder in der Speläologie, der Bergrettung, der Höhenrettung, der Absturzsicherung und beim Bau mobiler Hochseilgärten Verwendung

BAUMKLETTERSEIL :

Eine Ausnahme hinsichtlich der Konstruktion bilden die Kletterseile zum Baumklettern, wie sie vor allem in der seilunterstützten Baumpflege benutzt werden. Diese Seile weisen einen höheren Mantelanteil auf, der die Hauptlast trägt. Sie werden deshalb auch als Kernmantelseile bezeichnet

KENNZEICHNUNG :

In der gesamten Länge eines Seiles befinden sich im Kern farbige Fasern (eine oder zwei). Nach der Farbe der Faser kann das Herstellungsjahr bestimmt werden. An beiden Enden sollte eine Seilendbeschriftung angebracht sein

SEILRISSE :

Seilrisse sind beim Klettern seit der Einführung des Kernmantelseils äußerst selten. Von 1975 bis 2005 kam es in Österreich und Deutschland zu 20 bekanntgewordenen Seilrissen, rund die Hälfte davon war auf falsche Anwendung oder durch mit polyamid-aggressiven Substanzen bei der Lagerung in Berührung gekommene Seile zurückzuführen. Von 1983 bis 2012 wurden dem DAV 17 Seilrisse bekannt, fast alle im alpinen Gelände.[11] Häufigste Ursachen waren dabei Scharfkantenstürze, d. h. Stürze, bei denen das Seil über scharfe (Fels-)Kanten oder Grate läuft

Alle Infos habe ich von diesen Seiten

https://de.wikipedia.org/wiki/Seil#Duodess 

https://de.wikipedia.org/wiki/Kletterseiles

https://de.wikibooks.org/wiki/Klettern/_Seile_und_Schlingen#Einfachseil

https://de.wikipedia.org/wiki/Seildehnung

Es lohnt sich die einmal  komplett zu studieren.